Buch und Realität

Hallo zusammen,

wie ihr im Artikel von gestern lesen könnt, lese ich ja gerade das Buch „Der Anschlusszug kann leider nicht warten“. Manch einer hält die Szenarien, die die beiden Autoren vorstellen ja gerne für völlig aus der Luft gegriffen und fernab jedweder Realität.

Ich musste an einer Stelle des Buches nun aber feststellen, dass mir ähnliches auch selber schon passiert ist.

Hier also mal meine Geschichte mit der lieben Bahn, viel Spaß dabei und ich hoffe ihr könnt darüber schmunzeln, ich kann es inzwischen.

Es war an einem Wintertag zu meiner Berufschulzeit (2001-2004), als mal wieder ein Zug nicht kam. Ich habe am Bahnsteig gewartet und gewartet und es kam dann nach geraumer Zeit auch die Durchsage, dass der Zug verspätet einfahren würde. Das wiederholte sich ein paar Mal, bis die Durchsage kam, dass der Zug ausfiele, dass aber der Zug der genau eine Stunde später käme, planmäßig fahren würde.

Gut, dachte ich mir, ist jetzt blöd aber es hilft ja nix. Hab per SMS einer Mitschülerin Bescheid gegeben, da Berufschule war und dann hab ich weiter gewartet.

Nun ist es so, dass man in der Berufschule nachweisen muss, warum man zu spät kommt, also habe ich den Schaffner gesucht, um mir einen Zettel ausstellen zu lassen. Der hatte aber keine mehr und hat mich an den Service Point verwiesen. Da bin ich dann auch hin.

Ich habe der Dame am Schalter mein Problem erläutert und sie gebeten, mir eine Bescheinigung für die Verspätung auszustellen, da ich ja nun eine Stunde zu spät in der Berufschule landen würde. (Wartezeit am Service Point Schalter nicht mitgerechnet.) Sie sah sich die Daten an und meinte dann: „Ich kann Ihnen keine Verspätung bescheinigen, der Zug ist nämlich ausgefallen und der, mit dem Sie gefahren sind war ja pünktlich.“

So, da hab ich dann erst mal doof geschaut, was soll man da auch sagen, rein technisch mag das ja sein, trotzdem waren ja alle die mit dem eigentlichen Zug fahren wollten eine Stunde verspätet angekommen. Ich bat sie dann mir eine Bestätigung auszustellen, dass der Zug ausgefallen war. Daraufhin wurde mir erklärt, dass sie das nicht könnte.

Da wusste ich dann gar nichts mehr.

Ich hab dann gehofft, dass meine Mitschülerin die Lehererin schon frühzeitig über den Grund meiner Verspätung unterrichtet hatte und dass meine Lehrerin auch schon mal mit der Bahn unterwegs war. Zum Glück hat sie mir keinen Eintrag verpasst, nach dem ich ihr die Geschicht erzählt hab, aber geärgert hab ich mich schon.

 

Wie gesagt, inzwischen kann ich drüber schmunzeln, so hab ich nämlich auch eine schöne Bahnanekdote zu erzählen.

lg
Maria

 

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